13 hours ago

Tune

Lexware Mountainbike Team / @Black Forest Ultra Bike

Zweimal Top-Ten bei der DM – Vier Siege im Marathon

Georg Egger und Vinzent Dorn haben bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften die Plätze sechs und sieben belegt. Teamkollege Matthias Bettinger erlebte keinen guten Tag auf der Langdistanz. Dafür konnten ihre Teamkollegen insgesamt vier Siege und drei zusätzliche Podestplätze einfahren.

Ohne große Marathon-Erfahrung hielt Georg Egger mit den Cracks in dieser Disziplin auf den 114 Kilometer durch den Hochschwarzwald lange mit. Er gehörte noch in Todtnau zur fünfköpfigen Spitzengruppe mit den späteren Medaillengewinnern.
Dann folgte der brutale Anstieg in Aftersteg. Da konnte er mit den Kletterkünstlern dann nicht mehr mithalten. „Bei Kilometer 85 sind die Lichter ausgegangen“, meinte Egger lachend, „den Anstieg bin ich nur noch hochgeeiert.“
Von hinten kam Ex-Meister Tim Böhme und Egger sammelte sich noch mal und versuchte seinen Platzierung abzusichern. „Ich hatte Probleme mit Krämpfen und war voll am Limit. Aber es hat noch geklappt und ich bin mit der Platzierung sehr zufrieden. Die ersten drei Stunden haben super Spaß gemacht“, erklärte Georg Egger, der im Ziel als Sechster 4:56 Minuten Rückstand auf den neuen Deutschen Meister Julian Schelb (Münstertal, 4:09:00) hatte.

Hinter ihm erreichte Vinzent Dorn das Ziel. Der Kirchzartener war als Siebter der beste U23-Fahrer und hatte ein tolles Rennen abgeliefert. Bis zum Anstieg in Menzenschwand gehörte Dorn zur Spitzengruppe, war nach dem ersten Berg am Hinterwaldkopf sogar Teil eines Spitzentrios mit Markus Kaufmann und Simon Stiebjahn, doch die beiden Favoriten wollten auf ihre Teamkollegen warten
„Ich habe mich lange sehr gut gefühlt“, sagte Dorn, „aber es war abzusehen, dass ich da nicht bis zum Ende dabei bin. Ich denke, ich kann mit meinem Ergebnis zufrieden sein.“.
Er war als Siebter mit 5:13 Minuten Rückstand auch der einzige U23-Fahrer in den Top-Ten.
Ihrem Teamgenossen Matthias Bettinger, der mit großen Hoffnungen in sein Heimrennen gestartet war, erging es an diesem Tag überhaupt nicht gut. In doppelter Hinsicht. Schon am ersten Berg spürte er, dass es nicht sein Tag werden würde. Die Krankheit, die er in der Woche zuvor noch zu überstehen hatte, nahm dann doch zu viel Energie. „Der Sportler will es ja nicht wahrhaben“, schüttelte der Breitnauer den Kopf.
Den Rückstand in Hinterzarten hatte er noch in Grenzen gehalten, doch dann rutschte auch noch der Schaltzug raus und die Reparatur dauerte viel zu lange. In Aftersteg beendete er das Rennen im Kreise von 30 Fans und ließ sich wieder aufrichten. „Es war vielleicht der schwierigste Tag in meinem Rennfahrer-Leben, aber in Aftersteg haben sie mich wieder aufgerichtet“, sagte Bettinger.

Vier Siege, dreimal Podest

Im Lexware Mountainbike Team gab es an diesem sonnigen Tag in Kirchzarten dennoch viel zu jubeln.
Luca Schwarzbauer gewann die 83 Kilometer lange Power Track-Strecke in 3:0Auch weil der sich einen Defekt einhandelte. So fuhr Luca Schwarzbauer in 3:02:59 Stunden mit 1:34 Minuten Vorsprung auf den Münstertäler Johannes Bläsi zum Sieg. „Ich habe gelitten wie ein Hund“, gestand Schwarzbauer. Die Sprint-DM vom Freitag sei wohl noch zu spüren gewesen. Dennoch war er zu einer Attacke in die Lage, die ihm den Sieg brachte.
Max Brandl war auf der Marathon-Strecke über 80 Kilometer erfolgreich. Am Tag zuvor hatte er noch vier Stunden trainiert und entsprechend Mühe hatte der U23-Meister. Er hatte sich bereits einen Vorsprung herausgefahren, als der Bike-Computer drohte verloren zu gehen.
„Ich habe ihn abgemacht und in die Trikottasche gesteckt“, erzählte Brandl. Durch diesen Moment der Unaufmerksamkeit fuhr er an einer Abzweigung vorbei und bis er es registriert hatte, war der Vorsprung weg.
Noch einmal fuhr er seinem Konkurrenten Luis Neff weg, doch der kam noch mal zurück.
„Meine Beine waren nicht die Frischesten, mir ging es echt dreckig“, bekannte Brandl. Dennoch gelang es ihm den Sprint gegen Neff zu gewinnen und sich im Stadion als erster Sieger des Tages feiern zu lassen.

Jannick Zurnieden gewann in 1:19:39 Stunden den Short Track (41km) deutlich mit 5:26 Minuten Vorsprung. Der Freiburger diktierte das Geschehen und als er in Bärental sich mal kurz umdrehte, zwei Gänge höher schaltete und antrat, da war für seine verbliebenen drei Begleiter, darunter auch Lexware-Teamkollege Lars Koch kein Kraut mehr gewachsen.
„Ich wäre gerne mit Lars weiter gefahren, aber nachdem ich alleine war, versuchte ich das durchzuziehen“, so Zurnieden.
Unaufhaltsam zog er davon und feierte einen souveränen Sieg. Dass Lars Koch nach langer Wettkampf-Pause als Zweiter das Ziel erreichte, vergrößerte die Freude am Erfolg. „Ich bin extrem zufrieden mit dem Rennen“, konstatierte Zurnieden.
Lars Koch war nach langer Wettkampf-Pause und Konzentration aufs Studium ebenfalls erfreut über seine Platzierung. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft. Jannick ist aber los wie eine Dampf-Maschine, da konnte ich nicht mit. Aber den zweiten Platz konnte ich verteidigen“, bilanzierte der Furtwangener.


David List gewann den 52 Kilometer langen Speed Track. Er nutzte in Todtnau die bekannte Steigung nach Aftersteg um seine Begleiter Tim Meier und Teamkollege Lars Hemmerling abzuhängen.
„Es war ganz schön hart. Ich musste mich im Anstieg immer wieder motivieren, weiter zu ziehen“, erklärte der Friedrichshafener. „Aber es hat Spaß gemacht und war ein super Training.“
Mit 1:46:09 Stunden gewann er mit 3:04 Minuten Vorsprung vor Tim Meier aus Rheinfelden.
Lexware-Junior Lars Hemmerling gelang als Dritter der Sprung aufs Podest. In der Aftersteg-Steigung musste er etwas überziehen, bekam Krämpfe und musste kämpfen. „Nach hinten war zum Glück alles safe. Ich bin überglücklich über den dritten Platz“, erklärte Hemmerling (+4:04) der Meier noch mal recht nahe kam, ihn aber nicht mehr gefährden konnte.

Lina Riesterer fuhr im Short Track ebenfalls aufs Podest. Die U17-Fahrerin war mehr oder weniger gemeinsam mit ihrer Schwester Kim Riesterer unterwegs und überquerte die Ziellinie 4:22 Minuten hinter der Siegerin, U23-Nationalfahrerin Leonie Daubermann (1:36:04) aus Gessertshausen.
„Es war natürlich länger als normal für mich, aber es ist gut gelaufen und es war gutes Training“, freute sich Riesterer.

Mindestens genauso tat das Team-Chef Daniel Berhe. „Wir haben, außer der DM bei den Herren alle Mountainbike-Strecken gewonnen. Wir sind froh vor heimischem Publikum so geglänzt zu haben“, erklärte Berhe.
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Lexware Mountainbike Team / @Black Forest Ultra Bike

Zweimal Top-Ten bei der DM – Vier Siege im Marathon
 
Georg Egger und Vinzent Dorn haben bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften die Plätze sechs und sieben belegt. Teamkollege Matthias Bettinger erlebte keinen guten Tag auf der Langdistanz. Dafür konnten ihre Teamkollegen insgesamt  vier Siege und drei zusätzliche Podestplätze einfahren.
 
Ohne große Marathon-Erfahrung hielt Georg Egger mit den Cracks in dieser Disziplin auf den 114 Kilometer durch den Hochschwarzwald lange mit. Er gehörte noch in Todtnau zur fünfköpfigen Spitzengruppe mit den späteren Medaillengewinnern.
Dann folgte der brutale Anstieg in Aftersteg. Da konnte er mit den Kletterkünstlern dann nicht mehr mithalten. „Bei Kilometer 85 sind die Lichter ausgegangen“, meinte Egger lachend, „den Anstieg bin ich nur noch hochgeeiert.“
Von hinten kam Ex-Meister Tim Böhme und Egger sammelte sich noch mal und versuchte seinen Platzierung abzusichern. „Ich hatte Probleme mit Krämpfen und war voll am Limit. Aber es hat noch geklappt und ich bin mit der Platzierung sehr zufrieden. Die ersten drei Stunden haben super Spaß gemacht“, erklärte Georg Egger, der im Ziel als Sechster 4:56 Minuten Rückstand auf den neuen Deutschen Meister Julian Schelb (Münstertal, 4:09:00) hatte. 
 
Hinter ihm erreichte Vinzent Dorn das Ziel. Der Kirchzartener war als Siebter der beste U23-Fahrer und hatte ein tolles Rennen abgeliefert. Bis zum Anstieg in Menzenschwand gehörte Dorn zur Spitzengruppe, war nach dem ersten Berg am Hinterwaldkopf sogar Teil eines Spitzentrios mit Markus Kaufmann und Simon Stiebjahn, doch die beiden Favoriten wollten auf ihre Teamkollegen warten
„Ich habe mich lange sehr gut gefühlt“, sagte Dorn, „aber es war abzusehen, dass ich da nicht bis zum Ende dabei bin. Ich denke, ich kann mit meinem Ergebnis zufrieden sein.“.
Er war als Siebter mit 5:13 Minuten Rückstand auch der einzige U23-Fahrer in den Top-Ten.
Ihrem Teamgenossen Matthias Bettinger, der mit großen Hoffnungen in sein Heimrennen gestartet war, erging es an diesem Tag überhaupt nicht gut. In doppelter Hinsicht.  Schon am ersten Berg spürte er, dass es nicht sein Tag werden würde. Die Krankheit, die er in der Woche zuvor noch zu überstehen hatte, nahm dann doch zu viel Energie. „Der Sportler will es ja nicht wahrhaben“, schüttelte der Breitnauer den Kopf. 
Den Rückstand in Hinterzarten hatte er noch in Grenzen gehalten, doch dann rutschte auch noch der Schaltzug raus und die Reparatur dauerte viel zu lange. In Aftersteg beendete er das Rennen im Kreise von 30 Fans und ließ sich wieder aufrichten. „Es war vielleicht der schwierigste Tag in meinem Rennfahrer-Leben, aber in Aftersteg haben sie mich wieder aufgerichtet“, sagte Bettinger. 
 
Vier Siege, dreimal Podest

Im Lexware Mountainbike Team gab es an diesem sonnigen Tag in Kirchzarten dennoch viel zu jubeln. 
Luca Schwarzbauer gewann die 83 Kilometer lange Power Track-Strecke in 3:0Auch weil der sich einen Defekt einhandelte. So fuhr Luca Schwarzbauer in 3:02:59 Stunden mit 1:34 Minuten Vorsprung auf den Münstertäler Johannes Bläsi zum Sieg. „Ich habe gelitten wie ein Hund“, gestand Schwarzbauer. Die Sprint-DM vom Freitag sei wohl noch zu spüren gewesen. Dennoch war er zu einer Attacke in die Lage, die ihm den Sieg brachte.
Max Brandl war auf der Marathon-Strecke über 80 Kilometer erfolgreich. Am Tag zuvor hatte er noch vier Stunden trainiert und entsprechend Mühe hatte der U23-Meister. Er hatte sich bereits einen Vorsprung herausgefahren, als der Bike-Computer drohte verloren zu gehen. 
„Ich habe ihn abgemacht und in die Trikottasche gesteckt“, erzählte Brandl. Durch diesen Moment der Unaufmerksamkeit fuhr er an einer Abzweigung vorbei und bis er es registriert hatte, war der Vorsprung weg. 
Noch einmal fuhr er seinem Konkurrenten Luis Neff weg, doch der kam noch mal zurück.
„Meine Beine waren nicht die Frischesten, mir ging es echt dreckig“, bekannte Brandl. Dennoch gelang es ihm den Sprint gegen Neff zu gewinnen und sich im Stadion als erster Sieger des Tages feiern zu lassen.
 
Jannick Zurnieden gewann in 1:19:39 Stunden den Short Track (41km) deutlich mit 5:26 Minuten Vorsprung. Der Freiburger diktierte das Geschehen und als er in Bärental sich mal kurz umdrehte, zwei Gänge höher schaltete und antrat, da war für seine verbliebenen drei Begleiter, darunter auch Lexware-Teamkollege Lars Koch kein Kraut mehr gewachsen. 
„Ich wäre gerne mit Lars weiter gefahren, aber nachdem ich alleine war, versuchte ich das durchzuziehen“, so Zurnieden.
Unaufhaltsam zog er davon und feierte einen souveränen Sieg. Dass Lars Koch nach langer Wettkampf-Pause als Zweiter das Ziel erreichte, vergrößerte die Freude am Erfolg. „Ich bin extrem zufrieden mit dem Rennen“, konstatierte Zurnieden.
Lars Koch war nach langer Wettkampf-Pause und Konzentration aufs Studium ebenfalls erfreut über seine Platzierung. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft. Jannick ist aber los wie eine Dampf-Maschine, da konnte ich nicht mit. Aber den zweiten Platz konnte ich verteidigen“, bilanzierte der Furtwangener. 
 
 
David List gewann den 52 Kilometer langen Speed Track. Er nutzte in Todtnau die bekannte Steigung nach Aftersteg um seine Begleiter Tim Meier und Teamkollege Lars Hemmerling abzuhängen. 
„Es war ganz schön hart. Ich musste mich im Anstieg immer wieder motivieren, weiter zu ziehen“, erklärte der Friedrichshafener. „Aber es hat Spaß gemacht und war ein super Training.“ 
Mit 1:46:09 Stunden gewann er mit 3:04 Minuten Vorsprung vor Tim Meier aus Rheinfelden. 
Lexware-Junior Lars Hemmerling gelang als Dritter der Sprung aufs Podest. In der Aftersteg-Steigung musste er etwas überziehen, bekam Krämpfe und musste kämpfen. „Nach hinten war zum Glück alles safe. Ich bin überglücklich über den dritten Platz“, erklärte Hemmerling (+4:04) der Meier noch mal recht nahe kam, ihn aber nicht mehr gefährden konnte.
 
Lina Riesterer fuhr im Short Track ebenfalls aufs Podest. Die U17-Fahrerin war mehr oder weniger gemeinsam mit ihrer Schwester Kim Riesterer unterwegs und überquerte die Ziellinie 4:22 Minuten hinter der Siegerin, U23-Nationalfahrerin Leonie Daubermann (1:36:04) aus Gessertshausen. 
„Es war natürlich länger als normal für mich, aber es ist gut gelaufen und es war gutes Training“, freute sich Riesterer. 
 
Mindestens genauso tat das Team-Chef Daniel Berhe. „Wir haben, außer der DM bei den Herren alle Mountainbike-Strecken gewonnen. Wir sind froh vor heimischem Publikum so geglänzt zu haben“, erklärte Berhe.
Alle Neune für Laura Stigger

Haiminger Mountainbike-Talent siegte beim ASVÖ Raiffeisen Grand Prix in Windhaag bei Perg

WINDHAAG. Beim ASVÖ Raiffeisen Grand Prix in Windhaag bei Perg machte das Haiminger Mountainbika-Ass Laura Stigger am Samstag alle Neune voll. Auf der selektiven Strecke feierte sie ihren ihren neunten Saisonsieg – und das ist durchaus souveräner Manier. Sie ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer auf der selektiven Strecke im Rennen der Juniorinnen das beste Ende für sich haben wird.

„Es hat alles perfekt geklappt. Ich freue mich sehr, dass ich hier in Windhaag meinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen konnte. Die Form stimmt. Ich hoffe nun, auch am kommenden Wochenende beim internationen KitzAlpBike-Festival in Kirchberg eine starke Leistung zeigen zu können“, sagte die Athletin.

Foto: (C) Peter Leitner

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